Freitag, 29. Mai 2015

Upps ... zweieinhalb Wochen!


Kinder, wie die Zeit vergeht...

Der Blog war schon lange dran, doch meine Nachtdienste waren zu unruhig - leider oder nicht?

Im Moment liege ich in der Wanne, oder besser, sitze halb aufrecht. Vor mir habe ich mein Gestell, selbst gebastelt. Auf diesem kann ich Bücher, Zeitschriften, Gläser, Kerzen oder andere Utensilien abstellen. Auch ein Laptop ist möglich. Damit tippe ich gerade.



Es ist 20 vor 5 morgens. Seit 3 mehr oder weniger wach, um 4 aufgestanden. Hatte die eine Stunde gedöst mit der leichten Hoffnung, wieder einzuschlafen. Das klappt meist nicht, aber 3 Uhr war mir wirklich was früh. Es kam hinzu, dass das Handy der Gattin piepte, wollte geladen werden. Ich kann die hohen Töne nicht mehr zuordnen. Meinte, es läge im Zimmer, es war allerdings in ihrer Handtasche auf der Treppe. Hängt jetzt am Ladegerät, schweigt.



Dann Katze gefüttert, die schon am Fußende ausgeharrt hatte, die Espressomaschine für die Gattin vorbereitet und Trinkwasser gesprudelt (mit Aquabar, Firma gibt's leider nicht mehr). Brauche viel Flüssigkeit, denn ich bade sehr heiß, und meist vier Stunden lang. Das klappt heute beinahe, denn gegen acht muss ich los zur Erzieherschule. Dort wohne ich einem Examenskolloquium bei. Eine meiner Schülerinnen stellt ihre Facharbeit vor.

Nachtrag am Abend: Ich war in zwei Gruppen von je drei Schülern bei der Abnahme der Facharbeit dabei, bei einem habe ich Protokoll geschrieben. Erfreulich: Alle haben bestanden.

Der halbe Liter Sprudel ist schon weg, es muss anschließend mit Leitungswasser weiter gehen. Denn nochmals in die Küche renne ich nicht. Denn oft spielt mein Kreislauf nicht mit, wenn ich zu schnell aufstehe - obwohl ich meist noch kurz kalt abdusche. Muss mich dann erst zwei bis drei Minuten waagerecht erholen. Meine Frau lästert jedes Mal, wenn ich aus der Wanne ins Bett schleiche.

Ereignisse:
Zwei Fußballspiele, drei weitere Dienst. Die letzten beiden im T-Damm waren heftig, kam fast nicht zur Ruhe. Von vorgestern auf gestern  im Dienst kaum geruht, dafür zu Hause den Vormittag über verschlafen. Ist in Ordnung. Vielleicht deshalb heute das frühe Wachwerden, weil das Schlafbedürfnis abgegolten war. Hatte in der Nacht 11 Einsätze, aber sehr blöd verteilt.

Davor war ich in der Nacht von Pfingstsonntag auf -montag dran. Gleichzeitig Karneval der Kulturen. Etliche setzen "Kultur" wohl "Sauferei" gleich. Kam erst halb fünf morgens ins Bett.

Das Hauptereignis allerdings in den letzten Tagen war die Hochzeit von K und C im Wendland. Wir waren dort von Mittwoch bis Pfingstsonntag Vormittag. Nächtigten bei M und C. Tochter mit Mann und Enkel kamen dazu, so hatten wir zugleich eine kleine "Familienzusammenführung". Für den Enkel waren natürlich die acht Ziegen die Haupt-Attraktion.






Ich hatte die Ehre, die Hochzeitsbilder zu machen. Stellte mir eine Tasche mit drei Kameras und Zubehör zusammen - und vergaß sie in Berlin. Das merkte ich aber erst kurz vor der Fähre bei Havelberg. Bekam zum Glück zwei gute Kameras geliehen (zum Wechsel bei leerem Akku). Es war ein Fest der Superlative - eine Superlative auch der Bilder. Rund 1500. Seither sitze ich in meiner freie Zeit an der Bearbeitung. Alle unscharfen und stark fehlbelichteten sind bereits rausgeflogen, der große Rest ist bearbeitet. Als nächstes kommt eine vernünftige Auswahl an die Reihe. Dann werde ich eine DVD zusammenstellen.

Es ist gleich halb sechs. Hiermit will ich schließen. In Kürze, vielleicht noch heute kommen Abschnitte zur Literatur und ggf. Praxis.

Grüße aus Berlin

- Will

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